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Die Geburtenrate ist in Spanien gesunken

Die Geburtenrate ist in Spanien gesunken

Jüngsten Nachrichten zufolge ist die Geburtenrate in Spanien nach einem Jahrzehnt konstanten und leichten Wachstums zum ersten Mal gesunken. Wir wussten bereits, dass ein großer Teil dieses Wachstums der Einwandererbevölkerung zu verdanken ist, aber es scheint, dass die Wirtschaftskrise auch eine wichtige Rolle bei unserer Entscheidung spielt, Kinder zu haben oder nicht.

Die Wirtschaft ändert nichts an unserem Wunsch, Kinder zu haben, aber sie verlangsamt sie zumindest für eine Weile! Wir alle möchten, dass unsere Kinder in guten Zeiten ankommen, in denen wir für Stabilität sorgen und alle Bedürfnisse eines Kindes erfüllen können. Es ist eine große Verantwortung, ein Kind zu haben, und es ist normal, dass die Tendenz besteht, unsere biologische Uhr einzuschränken oder zu verzögern, insbesondere wenn wir in Situationen der Arbeitslosigkeit und mangelnder Unterstützung für die Familie und die Geburtenrate leben. Die Wirtschaftskrise erschwert es jungen Paaren im gebärfähigen Alter, unabhängig zu werden oder Zugang zu einem Haus zu erhalten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für das Wachstum der Familie.

Darüber hinaus sind diese Momente nicht besonders geeignet, um unsere Arbeit zugunsten der Mutterschaft zu gefährden, insbesondere wenn die Zukunft ungewiss ist und die Binnenwirtschaft vollständig von einem der Gehälter des Paares abhängt. Kinder und Arbeit sind leider nicht immer kompatibel! Aus all diesen Gründen war zu erwarten, dass sich die Geburtenrate nach einer Wachstumsphase wieder verringern würde, was immer zu Schäden für Gesellschaft und Wirtschaft führt. Die Medien weisen darauf hin, dass dieser Rückgang hauptsächlich auf zwei Ursachen zurückzuführen sein kann: Zum einen gibt es in Spanien weniger Frauen im gebärfähigen Alter, da in den achtziger Jahren auch die Geburtenrate niedriger war. Daher gibt es heute weniger Frauen, die Mütter sein können. Die zweite Ursache ist, dass Frauen im gebärfähigen Alter weniger Kinder haben möchten. Es wird auch beobachtet, dass derzeit ausländische Frauen viel stärker in unser Land integriert sind und daher die sozialen Trends der übrigen Spanier übernehmen und sich zu eigen machen. Obwohl die Kinder dieser Frauen in Spanien immer noch 20,6 Prozent der Geburten ausmachen, sind sie um 6 Prozent zurückgegangen, wie dies bereits bei spanischen Herkunftsfrauen der Fall war. Dies sind statistische Daten, große Zahlen, die nicht immer unsere persönliche Realität widerspiegeln, aber ohne Zweifel verständlich sind und für uns erwartet werden. Wie lange werden diese demografischen Trends anhalten? Wir werden sehen. Patro Gabaldon. Herausgeber unserer Website

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